Europas große Fachzeitschrift für Holz-, Kork- und Laminatböden
  
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Parkett Magazin

Parkett Magazin ist Europas große Fachzeitschrift für Parkett, Holz-, Kork-, Laminat und Vinylbodenbeläge und informiert die Industrie, den Fachhandel und das Handwerk über die Vermarktung und Verarbeitung sowie die Branche insgesamt.
Parkett Magazin erscheint alle zwei Monate in 34 Ländern auch außerhalb Europas. Die Leser sind Inhaber und Führungskräfte in der gesamten Wertschöpfungskette: Hersteller, Importeure und Lieferanten von Parkett und anderen Holzböden, Kork- und Laminatbelägen, Designböden, Verlegewerkstoffen, Verlegezubehör und Maschinen, der Holzfachgroß- und einzelhandel, der Baustofffachhandel mit Holzabtellung,  sowie das Parkett legende Handwerk.

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Aktuelle News

27.05.2020 Parador: Neuer Online Store bindet Handelskunden aktiv ein

Parador launcht am 3. Juni einen neuen, "branchenweit einmaligen" Online Brand Store: Verbraucher können das gesamte Sortiment auf der E-Commerce-Plattform direkt kaufen, die regionalen Handelskunden werden unmittelbar mit einbezogen und am Online-Geschäft beteiligt. Mit dem Shop reagiert das Unternehmen auf das veränderte Einkaufsverhalten der Verbraucher: "Handel und Hersteller brauchen eine gemeinsame Strategie, die Online- und Offline-Aktivitäten verbindet, um künftig erfolgreich zu sein", sagt Lubert Winnecken, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Dafür hat Parador auch eine Lösung gefunden, wie der Handel bei Online-Käufen der Verbraucher nicht außen vor bleibt: Erwirbt ein Konsument ein Produkt direkt im Webshop, teilt Parador den Nettoumsatz anteilig mit dem geographisch am nächsten liegenden Händler. Alternativ kann der Endkunde sein Wunschprodukt auch online resevieren und dann die Ware vor Ort beim Händler kaufen.

Studie: Der Bodenbelagsmarkt

 

 

27.05.2020 Klebstoffindustrie: 2019 Umsatzplus dank baunaher Branchen

Die deutsche Klebstoffindustrie konnte 2019 trotz eines volatilen Umfelds, unter anderem durch Handelskonflikte, Strafzölle und dem anstehenden Brexit, ein Umsatzplus von 1,5 % erzielen. Wachstumstreiber waren im Wesentlichen die baunahen Klebstoffabnehmer-Branchen. Nach einer insgesamt zufriedenstellenden Marktentwicklung in den ersten beiden Monaten 2020 wurden die hiesigen Klebstoffhersteller im März 2020 von der Corona-Pandemie getroffen, allerdings unterschiedlich nach Branchen. Für das Gesamtjahr hält der Industrieverband Klebstoffe, IVK, eine seriöse Prognose derzeit für nicht möglich.

Die Marktübersicht 2019 für Parkett, Holz-, Kork- und Laminatböden umfasst rund 23.000 Produkte von 110 Firmen - mit technischen Daten, Selektionsmöglichkeit nach 145 Holzarten und Besonderheiten im Schnellzugriff.

Darüber hinaus stellt ein Adressverzeichnis die Kontaktdaten der Anbieter bereit sowie Bezugsquellen für Verlegewerkstoffe, Sockelleisten, Profile, Oberflächenbehandlung, Reinigung+Pflege, Maschinen und Werkzeuge. Zusätzliche Produktbilder veranschaulichen beispielhaft die Raumgestaltung.

Das Jahrbuch Parkett 2019 können Sie hier bestellen oder lesen das Jahrbuch Parkett 2019 online.

26.05.2020 Homag rechnet mit deutlichem Auftragsrückgang

Für das erste Quartal 2020 meldet die Homag Group sowohl beim Umsatz (290 Mio. EUR) als auch beim beim Auftragseingang (304 Mio. EUR) ein Minus von 9 % gegenüber dem Vorjahr. Das operative EBIT fiel um ca. 21 % auf 16,1 Mio. EUR. Der Auftragsbestand lag mit 556 Mio. EUR jedoch leicht über dem Wert am Jahresende 2019 (546 Mio. EUR).

"Im Januar und Februar lag unser Auftragseingang erkennbar über Vorjahr. Im März hat sich jedoch die Corona-Pandemie bei uns, wie in der gesamten Branche, deutlich ausgewirkt", erklärte der Vorstandsvorsitzende Pekka Paasivaara. Trotz der herausfordernden Situation sei die Produktion bislang weitestgehend aufrechterhalten worden. Vor allem im zweiten Quartal 2020 rechnet Homag mit einem signifikant niedrigeren Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr. Für die zweite Jahreshälfte wird eine schrittweise Erholung erwartet.

25.05.2020 Danzer: Kosteneinsparungen nach Umsatzrückgang 2019

Das Laubholzunternehmen Danzer musste 2019 Umsatzeinbußen von 11 % auf 180 Mio. EUR hinnehmen. Als die beiden wesentlichen Gründe nennen die Österreicher die Schließung der Parkettdecklagenproduktion in Frankreich sowie der stark zurückgegangene Verkauf von Schnittholz in Nordamerika. 44 % der Erlöse entfielen auf gemesserte Produkte, 33 % auf gesägte und 23 % auf Rundholz, Spezialitäten und Dienstleistungen. Die wichtigsten Märkte waren die USA, UK, Deutschland, Kanada, China, Österreich und Polen. Die drei meistgefragten Holzarten waren europäische Eiche, amerikanische Walnuss und amerikanische Weißeiche.

Danzer reagiert auf die Umsatzverluste mit einer Anpassung des Geschäftsbetriebs und der Overhead-Kosten und will sich künftig auf Segmente mit klaren Wettbewerbsvorteilen konzentrieren. CEO Hans-Joachim Danzer: "Wir wollen die wertvolle Laubholzressource effizent nutzen, beispielsweise Abfall vermeiden durch Messern statt Sägen, den Einsatz von Scannern und künstlicher Intelligenz für die Erfüllung von Kundenanforderungen sowie die Entwicklung neuer Laubholzprodukte mit überlegenen dekorativen oder funktionalen Eigenschaften."

Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit von Danzer im ersten Quartal 2020 war zufriedenstellend und spiegelt die vorgenommenen Kostenanpassungen wider, heißt es. Im April brach der Umsatz aufgrund der Corona-Krise um 30 % ein. Hans-Joachim Danzer geht von einer Erholung in den Folgemonaten aus.

19.05.2020 Hornbach rechnet mit Umsatz- und Ertragsschub im ersten Quartal

Der Vorstand der Hornbach-Gruppe rechnet mit einer signifikant positiven Entwicklung von Umsatz und Ertrag im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 (1. März bis 31. Mai). Obgleich anfänglich bis zu 40 % der Baumärkte im In- und Ausland von zum Teil erheblichen Verkaufsbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie betroffen waren, konnten daraus resultierende Einbußen durch Mehr-Erlöse in den geöffneten bzw. wiedergeöffneten Standorten überkompensiert werden. Seit dem 6. Mai sind alle Hornbach Bau- und Gartenmärkte wieder zugänglich. Allerdings sieht der Vorstand für die weiteren drei Quartale des Geschäftsjahres erhebliche konjunkturelle Risiken aufgrund der schwer abschätzbaren Auswirkungen der Corona-Krise.

18.05.2020 Uzin Utz Group sagt Teilnahme an BAU 2021 ab

Die Uzin Utz Group stellt sich frühzeitig auf die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie ein und sagt die Teilnahme an der Messe BAU 2021 in München ab. "Angesichts der ungewissen Lage um Covid-19 und der anhaltenden Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens haben wir uns schweren Herzens für eine Absage entschieden", sagt Philipp Utz, Marketing-Vorstand von Uzin Utz. Seit Jahrzehnten stellt Uzin Utz auf der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme aus. Mit rund 400m Ausstellungsfläche gilt die Präsenz des Unternehmens auf der BAU traditionell als Besuchermagnet.

Die Welt befinde sich durch die Corona-Pandemie in einer noch nie dagewesenen Ausnahmesituation. Ob diese Situation im Januar 2021 einen eindrucksvollen Messeauftritt wieder zulassen wird, könne heute nicht hinreichend sicher beantwortet werden. Aus diesem Grund habe sich Uzin Utz gegen einen Messeauftritt auf der BAU 2021 entschieden. Der frühzeitige Beschluss schaffe Kapazitäten für Projekte und Kommunikationsmaßnahmen, mit denen das Unternehmen seine Kunden ansprechen möchte.

15.05.2020 Uzin Utz: Nochmals Umsatzplus im ersten Quartal

Im Zwischenbericht zum ersten Quartal 2020 meldet Uzin Utz einen Umsatzanstieg von 7,3 % auf 98,2 Mio. EUR. Auch EBITDA (12,4 Mio. EUR, +13,7 %) und EBIT (8,7 Mio. EUR, +15,8 %) hat der Hersteller von Produkten zur Neuverlegung, Renovierung und Werterhaltung von Bodenbelägen verbessert. Das Ergebnis nach Steuern wuchs ebenfalls zweistellig auf 5,8 Mio. EUR (+15,2 %).

Der Vorstand weist allerdings darauf hin, dass die staatlichen Maßnahmen gegen Corona zu einer Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit in Belgien, Frankreich, Großbritannien und den USA führen. Deren Dauer und die tatsächlichen Auswirkungen seien derzeit nicht abzuschätzen.

13.05.2020 Ahlstrom-Munksjö Decor: Umsatz gefallen, EBITDA gestiegen

Nach einer längeren Schwächeperiode hat sich die Nachfrage nach Dekorpapieren im ersten Quartal 2020 wieder erholt. Aufgrund niedrigerer Verkaufspreise blieb der Umsatz von Ahlstrom-Munksjö Decor per 31. März mit 106,2 Mio. EUR dennoch um 5,3 % hinter der Vorjahresperiode zurück, überstieg aber das vierte Quartal 2019. Das EBITDA konnte dennoch von 8 auf 12,7 Mio. EUR deutlich verbessert werden, weil Mehrabsatz und Kosteneinsparungen die geringeren Preise mehr als kompensieren konnten.

Der finnische Papierkonzern hatte im vergangenen Jahr angekündigt, seine Position auf dem Weltmarkt durch Akquisitionen, Mergers und Joint Ventures in China stärken zu wollen. Ende November wurde ein Letter of Intent über die Übernahme von Hebei Minglian New Material Technology zu einem Kaufpreis von 60 Mio. EUR unterzeichnet. Aufgrund der noch ausstehenden Due Dilligence und der Corona-Pandemie wurden die weitere Schritte inzwischen auf die zweite Jahreshälfte 2020 verschoben.

13.05.2020 Trex wächst im ersten Quartal zweistellig in Umsatz und Ergebnis

Der US-amerikanische WPC-Terrassendielenspezialist Trex, der weltweit führende Position in dem Segment beansprucht, konnte seinen Netto-Umsatz im ersten Quartal 2020 um 12 % auf 200 Mio. USD (ca. 184,3 Mio. EUR) steigern. Der Nettogewinn kletterte sogar um 31 % auf 42 Mio. USD.

13.05.2020 EPLF: Fairplay neues außerordentliches Mitglied

Der Verband der Europäischen Laminatfußbodenhersteller (EPLF) begrüßt Fair Underlay als neues außerordentliches Mitglied in seinen Reihen. Präsident Max von Tippelskirch unterstrich die wichtige Rolle, die Beteiligte der gesamten Lieferkette für die Herstellung qualitativ hochwertiger Laminatböden spielen.

Fair Underlay, 2011 gegründet, gehört zum polnischen Unternehmen Fair Packaging, das eine europaweit führende Postion für Unterlagen aus Naturkautschuk beansprucht. In dem Werk in der Region Posen werden jährlich 25 Mio. m2 Unterlagen hergestellt.

Mit dem Neuzugang sind dem EPLF nun insgesamt 50 Mitglieder angeschlossen, darunter 16 ordentliche, 24 außerordentliche und 10 fördernde.

13.05.2020 MMFA gewinnt zwei neue Mitglieder

Der Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge (MMFA) begrüßt zwei Neuzugänge im Mitgliederkreis: Flooring Industries ist dem Verband als außerordentliches Mitglied beigetreten, Servaco Product Testing - Joint Venture with Vito als Fördermitglied. MMFA-Präsident Matthias Windmöller freute sich über "zwei hochqualifizierte Unternehmen, die unsere Expertise im Bereich der Produktprüfung und der Verwaltung geistiger Eigentumswerte im Bodenbelagsbereich verstärken."

Das belgische Unternehmen Flooring Industries, auch bekannt als Unilin, Division Technologies, steuert, vermarktet und verwaltet Innovationen und über 2.000 Patente seiner Mutter Unilin und der Mohawk-Gruppe. Dazu gehören Verriegelungssysteme wie Uniclic, Unidrop und Unizip, kunststoffbasierte Trägerplatten sowie Digitaldruck- und Strukturierungsverfahren.

Servaco Product Testing - Joint Venture with Vito wurde im März 2019 in Belgien gegründet und bietet Labor- und Beratungsservice speziell für Produktemissionsprüfungen an.

Mit den neuen Mitgliedern vereint der MMFA nun 25 ordentliche, 28 außerordentliche und drei fördernde Mitglieder.

12.05.2020 Holzland trotzt Corona-Krise mit deutlichem Umsatz-Plus

Die Corona-Pandemie und die Absage der Holzland-Expo konnten Holzland in den ersten vier Monaten nicht bremsen: Der zentralregulierte Umsatz der Holzhandels-Kooperation nahm um beachtliche 7,5 % auf 277 Mio. EUR zu - und dies mit einer geringeren Anzahl an Standorten, da einige geschlossen werden mussten. Dabei hätten verschiedene Faktoren eine Rolle gespielt, konstatiert Geschäftsführerin Nicole Averesch: "Gerade die ersten drei Monate lagen deutlich über den Erwartungen, selbst der Umsatz im April bewegte sich auf Vorjahresniveau." Besonders erfreulich entwickelten sich dabei Deutschland mit einem überdurchschnittlichen Plus von 9,1 % und die Schweiz (+5,4 %).

Zudem habe der zentrale Holzland-Onlineshop einen regelrechten Boom erlebt. "Allein im April wurden dort über 1 Mio. EUR umgesetzt und mehr als 350.000 Nutzer registriert", untermauert Averesch dies mit Zahlen. Vor allem der Großhandel habe eine starke Nachfrage erlebt. Averesch rechnet jedoch damit, dass sich die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise zeitverzögert auch in der Holzbranche zeigen werden. Generell sieht sie die Branche jedoch gut gewappnet.

12.05.2020 HKS Krüger: Sechste Generation an Bord

Heinr. Krüger & Sohn, vor 185 Jahren gegründet und von Stephan Krüger in fünfter Generation geführt, setzt die Familientradition fort und holt die nächste Generation an Bord: Henrik Krüger (Foto), Neffe von Stephan Krüger, ist zum Jahreswechsel 2019/20 mit einer Minderheitsbeteiligung als Gesellschafter eingestiegen und wird im Laufe der zweiten Jahreshälfte auch operative Verantwortung übernehmen.

Er kennt Branche und Metier und ist besonders versiert im Vertrieb, zuletzt wirkte er als Geschäftsführer von Bernburger Holz in Sachsen-Anhalt.

12.05.2020 Woca: Seeburg steigt zum Vertriebsleiter Deutschland auf

Bernd Uwe Seeburg, bislang Key Account Manager für Woca Deutschland, ist zum 1. Mai 2020 zum Vertriebsleiter der deutschen Tochter des dänischen Oberflächenspezialisten ernannt worden. Die Neubesetzung erfolgt im Zuge der Umstrukturierung des Verkaufsmanagements bei Woca Denmark.

12.05.2020 GFA: Internationaler Bodenbelagsgroßhandel trotz Corona mit Zuwachs

Die Global Flooring Alliance, der Zusammenschluss internationaler Bodenbelagsgroßhändler, berichtet von einem positiven Verlauf des ersten Quartals 2020 trotz der Corona-Krise. Einige Mitglieder hätten unerwartete Zuwächse generiert, da öffentliche Objekt vorgezogen worden seien, heißt es. Dafür hätten allerdings viele Privatkunden Aufträge verschoben oder storniert. In einigen Ländern wie Italien stand das Geschäft durch einen strikten Lockdown sogar komplett still.

Die meisten GFA-Anschlussunternehmen hätten die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen ergriffen und befänden sich angesichts der allgemeinen Situation auf "einem guten Weg". Jedoch ließe sich nicht einschätzen, wie sich die Nachfrage weiter entwickelt. Die eingeschränkten Reisemöglichkeiten und Renovierungen sieht die GFA als Faktoren, die sich förderlich auf die Branche auswirken könnten. "Der Handel hat bereits neue Wege gefunden, Kunden mit virtuellen Raumplanern und individuellen Beratungsangeboten für sich zu gewinnen." Die GFA hofft, dass als "positives Signal für die Bodenbelagsbranche" Domotex 2021 und Bau 2021 stattfinden können, "natürlich unter sicheren Bedingungen."

08.05.2020 Parkettbranche trauert um Otto Rapp

Otto Rapp, Ehrenobermeister der Innung Parkett- und Fußbodentechnik BW/Nord Ludwigsburg und Kreishandwerkerschaft Ludwigsburg, ist am 6. Mai 2020 im Alter von 93 Jahren verstorben. Mit ihm verliert das Parkettlegerhandwerk eine seiner größten Persönlichkeiten. Der ehemalige Innungsobermeister gehört zu den Gründungsvätern der Parkettrestauratoren. Bis 2008 hatte Otto Rapp seinen traditionsreichen Verlegebetrieb in Stuttgart-Vaihingen noch selbst geführt.

"Wir sind unendlich dankbar dafür, dass wir mit einem solchen innovativen und liebevollen Menschen zusammenarbeiten durften. In dieser schweren Zeit sind wir in Gedanken bei seinen Familienangehörigen und wünschen viel Kraft und Zuversicht", kondoliert der Bundesverband Parkett und Fußbodentechnik in einer Mitteilung zum Tod von Otto Rapp.

06.05.2020 VDMA Holzbearbeitungsmaschinen: Produktionsniveau konnte 2019 gehalten werden

2019 erreichten die deutschen Holzbearbeitungsmaschinenbauer nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes mit einem kleinen Plus von 0,6 % einen erneuten Produktionsrekord in Höhe von 3,37 Mrd. EUR. Konnten in den ersten drei Quartalen noch Plusraten zwischen 14,5 % und 2 % erzielt werden, rauschte die Produktion im vierten Quartal mit 10 % ins Minus. Damit hatte sich die geringere Ordertätigkeit der vorangegangenen Monate in der Fertigung in Deutschland niedergeschlagen. Der Exportwert verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 3 % auf 2,4 Mrd. EUR. Auch die deutschen Importe verringerten sich um 5 % auf 556 Mio. EUR.

"Insgesamt können wir mit dem Ergebnis für 2019 sehr zufrieden sein. Ob die im September letzten Jahres prognostizierten -10 % Produktionswert für das laufende Jahr 2020 unverändert haltbar sind, ist zum aktuellen Zeitpunkt mehr als fraglich", sagte Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer des VDMA Holzbearbeitungsmaschinen, vor dem Hintergrund der Coronakrise. Noch werde auf verhältnismäßig hohem Niveau produziert; vor allem im Anlagenbau sei die Kapazitätsauslastung für die kommenden Monate meist noch gesichert.

06.05.2020 HDH: Trockenheit bedroht Ökosystem Wald und Holzwirtschaft

Die Dürre stellt eine immer größer werdende Gefahr für die heimischen Wälder dar, warnt der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH). "Kommt es zu einem dritten Dürresommer in Folge, drohen schwerwiegende ökologische und wirtschaftliche Folgen", stellte Hauptgeschäftsführer Denny Ohnesorge am "Internationalen Tag des Baumes" fest. Bei anhaltender Trockenheit könne es zu einem massiven Baumsterben in Deutschland kommen. "Das bedroht unsere Ökosysteme und die langfristige Rohstoffgrundlage unserer Industrie. Holzindustrie und Forstwirtschaft sind deshalb extrem besorgt." Im April 2020 waren nur rund 5 % der üblichen Regenmenge gefallen, in einigen Regionen herrschte höchste Waldbrandstufe. Bereits in den letzten beiden Jahren hatten die heimischen Wälder unter extrem hohen

30.04.2020 Baden-Württemberg: 1.500 EUR Prämie für Jungmeister

Alle Handwerker, die seit Jahresbeginn 2020 in Baden-Württemberg erfolgreich eine Meisterprüfung abgelegt haben, können ab dem 1. Mai die neue Meisterprämie in Höhe von 1.500 EUR beantragen. "Ziel ist, die Meisterausbildung im Handwerk zu stärken und so zur dringend notwendigen Fachkräftesicherung beizutragen", betont Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart. Für die Prämie, die das Land Baden-Württemberg finanziert, habe sich das Handwerk viele Jahre lang eingesetzt. Damit will man dem Mangel an Fachkräften begegnen und mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk gewinnen.

30.04.2020 Weinig-Gruppe schließt Raimann Holzoptimierung in Freiburg

Die Weinig-Gruppe schließt zum Jahresende 2020 die Raimann-Holzoptimierung in Freiburg und verlagert die dort ansässige Produktion von Auftrennsystemen an den Standort Illertissen zu Weinig Dimter. Raimann gehört seit 2001 zu dem Maschinenbaukonzern und beschäftigt rund 80 Mitarbeiter. Die Konsolidierung im Bereich Zuschnitt ist laut Weinig durch die Coronakrise beschleunigt worden, auch wenn sich die Konjunktur bereits vorher deutlich abgekühlt hatte. Die Standortverlagerung biete die Möglichkeit, Kosten durch Synergien zu reduzieren, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Allen Mitarbeitern in Freiburg soll ein Arbeitsplatz im rund 300 km entfernten Illertissen angeboten werden.

29.04.2020 Klöpferholz: Großbrand zerstört Weltholz-Lagerhallen in Bremen

Ein Großbrand hat mehrere Lagerhallen von Weltholz, einem Unternehmensbereich der Klöpferholz-Gruppe, zerstört. Das Feuer war am 28. April 2020 morgens auf dem Louis-Krages-Gelände im Industriehafen Bremen ausgebrochen. Ein Mann erlitt schwere Brandverletzungen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des Ausmaßes der Flammen als schwierig, doch gelang es, ein Übergreifen auf weitere Gebäude zu verhindern. Die Bekämpfung des Feuers dauerte bis zum nächsten Tag an.

29.04.2020 Deutsche Holzindustrie: Sieben Auslandsmessen werden 2021 vom Bund gefördert

Im Rahmen der Frühjahrssitzung des Arbeitskreises Auslandsmessebeteiligungen beim Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA) wurden alle sieben vom Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) für 2021 beantragten Messen bestätigt. Dies entspricht einem Fördervolumen von insgesamt rund 1,1 Mio. EUR. Dazu gehören unter anderem die Interzum Guangzhou, die Mosbuild in Moskau sowie die Middle East Design + Hospitality Week in Dubai. "Besonders erfreulich ist aus Branchensicht die Aufnahme der Erstbeteiligungen in Orlando, Stockholm und Shanghai ins Auslandsmesseprogramm 2021. Die USA, China und Skandinavien gehören zu den wichtigsten Wachstumsmärkten der deutschen Holz- und Möbelindustrie. Sie stehen deshalb im Fokus der aktuellen Exportoffensive der Branche", so HDH-Hauptgeschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge.

29.04.2020 Ligna 2021: Frühbucherrabatt verlängert

Die Deutsche Messe und VDMA Holzbearbeitungsmaschinen als Veranstalter der Ligna (10. bis 14. Mai 2021) verlängern den Frühbucherrabatt für die Messe um zwei Monate bis zum 31. Juli 2020. Die Ligna wird alle zwei Jahre durchgeführt und gilt als weltweit wichtigste Plattform für die Unternehmen der Holzbe- und Verarbeitung.

29.04.2020 Schober Innenausbau im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

Einen doppelten Schlag innerhalb kurzer Zeit musste Schober Innenaubau mit Sitz in Miesbach und Produktion in Rammingen hinnehmen: Nur fünf Wochen nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod von Gründer und Geschäftsführer Markus Schober im Alter von nur 53 Jahren musste das Unternehmen Ende April 2020 Insolvenz anmelden, nachdem Großkunde Vapiano wegen der Corona-Krise zahlungsunfähig geworden war. Am 22. April ordnete das zuständige Amtsgericht in München die vorläufige Eigenverwaltung an, die die Möglichkeit bietet, sich im laufenden Geschäft neu aufzustellen. Rechtsanwalt Martin Schoebe aus München unterstützt Geschäftsführerin Christine Schober bei der Sanierung, Rechtsanwalt Thomas Klöckner aus Wolfrathausen wurde zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Die Produktion läuft weiter, alle Aufträge würden bearbeitet, heißt es in der lokalen Presse.

Schober Innenausbau ging aus einer 1985 gegründeten Schreinerei hervor. Markus Schober, einst mit 18 Jahren jüngster Schreinermeister Deutschlands, spezialisierte sich mit dem elterlichen Betrieb auf exklusive Parkett- und Holzböden sowie hochwertigen Innenausbau. Gemeinsam mit seiner Frau expandierte er erfolgreich, auch im Ausland. 2011 wurden die Produktionskapazitäten mit der Übernahme von Boxler in Rammingen deutlich ausgebaut. Zuletzt wurden an den beiden Standorten im oberbayrischen Miesbach und im Rammingen im Allgäu rund 80 Mitarbeiter beschäftigt. Entlassungen seien derzeit nicht geplant. "Wir sind davon überzeugt, die Sanierung aus eigener Kraft zu schaffen", äußerte sich Christine Schober.

29.04.2020 Bauwerk Boen: 2019 profitabler trotz Umsatz- und Absatzeinbußen

Die Bauwerk Boen Group musste 2019 "in einem anspruchsvollen Marktumfeld" zwar Umsatz- und Absatzeinbußen hinnehmen, konnte aber dennoch ihre Profitabilität steigern. "Dies einerseits dank Preiserhöhungen und einem besseren Kunden- und Produktemix, andererseits infolge der in den letzten Jahren verbesserten Effizienz in der Produktion in Litauen und Kroatien", erläutert CEO und President Klaus Brammertz.

Konkret fiel der konsolidierte Nettoumsatz des reinrassigen Parkettherstellers um 3,6 % auf 281,4 Mio. CHF (ca. 266,7 Mio. EUR), bereinigt um Währungsdifferenzen verringert sich der Rückgang auf 0,9 %. Das EBITDA lag mit 29,6 Mio. CHF um 3,3 % über dem Vorjahr, das Unternehmensergebnis kletterte sogar um 33,2 % auf 12,9 Mio. EUR, was Brammertz mit einem stark verbesserten Finanzergebnis sowie niedrigeren außerordentlichen Aufwendungen begründet.

Das Absatzvolumen unter den Marken Bauwerk Parkett und Boen verringerte sich um 3,2 % auf 8,7 Mio. m2. Das sei zum großen Teil auf die schwierigen Märkte in Skandinavien zurückzuführen. In Schweden und Norwegen gingen die Umsätze um 11 % zurück, in der D/A/CH-Region entwickelten sie sich hingegen stabil. Im leicht rückläufigen Heimmarkt Schweiz konnte der Marktanteil gehalten werden. Die Exportmärkte außerhalb Europas, insbesondere Asien und USA, hinkten ebenfalls um 11 % hinter dem Vorjahr her.

28.04.2020 Schule Neustadt/Aisch: Neue Prüfungsvorsitzende für Bayern gewählt

Mitte Februar 2020 wurden in der Staatlichen Berufsschule in Neustadt/Aisch neue Prüfungsvorsitzende für die Ausbildungsberufe Parkettleger/in und Bodenleger/in für Bayern gewählt. Heinz Brehm, der rund 30 Jahre lang mit diesem Amt betraut war, gab es an zwei Nachfolger ab: Timo Aulbach aus Aschaffenburg, Obermeister der Innung Unterfranken, übernahm für die Parkettleger, Jörg Schülein aus Nürnberg, Obermeister der Innung Mittel- und Oberfranken, für die Bodenleger.

27.04.2020 Wintersteiger verbucht zweistelliges Wachstum

Während der deutsche Maschinenbau unter der abflauenden Konjunktur bereits nachgab, steigerte die österreichische Wintersteiger-Gruppe ihren Konzernumsatz 2019 um 14 % auf 182 Mio. EUR. Der Umsatz im Geschäftsfeld Woodtech, unter anderem mit Maschinen für die Parkettproduktion, stieg um 4 Mio. EUR auf 34 Mio. EUR ebenfalls zweistellig. Zum Erfolg beigetragen habe in diesem Bereich laut Unternehmen der 2019 zugekaufte deutsche Maschinenbauer Serra sowie die Konzentration der konzerneigenen Anlagenbaufirma VAP auf die Bedürfnisse der holzverarbeitenden Industrie. Besonders erfreulich sei die hohe Auslastung der Sägewerkzeugproduktion im thüringischen Arnstadt, die Wintersteiger 2018 stark ausgebaut hatte.

Mit einem EBITDA von 19 Mio. EUR (+5 Mio. EUR) wies der Konzern 2019 eine Umsatzrendite von mehr als 10 % aus. "2019 war für Wintersteiger ein sehr gutes Jahr. Wir konnten genug Schwung holen, um für die momentanen Herausforderungen unseres globalen Geschäfts gerüstet zu sein", sagt CEO Dr. Florestan von Boxberg. Nach vier starken Jahren mit Budgeterreichung trete Wintersteiger der Corona-Krise finanziell sehr robust entgegen.

24.04.2020 Holzhandel: Tegernseer Gebräuche werden aktualisiert

Die Gebräuche für den Handel mit Holz und Holzprodukten in Deutschland, die sogenannten Tegernseer Gebräuche, kurz TG, sind seit 1985 in in Kraft und sollen überholt werden, weil sie nicht mehr der heute gängigen Praxis entsprechen. Sie sind für sämtliche Holzvertriebswege von Bedeutung und entfalten ihre Rechtskraft vor allem dann, wenn bei Abschlüssen, Vergleichen, Reklamationen etc. keine individuellen Vereinbarungen zu bestimmten Punkten getroffen wurden oder widersprüchliche Vereinbarungen vorliegen.

Zur Neufeststellung der TG wurde eigens eine Kommission eingerichtet, die der Deutsche Holzwirtschaftsrat, DHWR, koordiniert. Ziel ist, die schriftliche Dokumentation des "gelebten Brauchtums" an die aktuellen Fragen des Handels mit Holz und Holzprodukten in Deutschland anzupassen. Entwürfe dazu liegen bereits vor. Die Konsultationsphase zu den Entwürfen begann Anfang April. Stellungnahmen dazu können bis zum 5. Juni direkt auf der DHWR-Website hinterlegt werden. Mit einer Veröffentlichung des Gesamtdokuments rechnet der DHWR Ende 2020, Anfang 2021.

23.04.2020 VDP: Deutsche Parkettindustrie gewinnt 2019 leicht an Umsatz und Absatz

Laut der aktuellen Wirtschaftsumfrage des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie, VDP, konnten die deutschen Parketthersteller das Jahr 2019 positiv abschließen: sie verzeichneten sowohl im Wert als auch in der Absatzmenge leichte Zugewinne. Der Umsatz der Verbandsmitglieder nahm um 0,2 % auf 266,9 Mio. EUR zu, das verkaufte Volumen stieg ebenfalls um 0,2 % auf rund 8,9 Mio. m2. Die Preise blieben damit stabil. Erfreulich ist zudem, dass die hierzulande hergestellten Eigenerzeugnisse mit + 1,1 % auf 8,8 Mio. m2 überproportional zulegen konnten.

Nach Segmenten betrachtet, bestätigt sich der Trend der letzten Jahre: Mehrschichtige Landhausdielen bilden unverändert das Zugpferd: Dreischicht-Produkte generierten ein Plus von 9,9 % auf gut 5,2 Mio. m2, Zweischicht-Varianten sogar von 21,5 % auf einem allerdings deutlich niedrigeren Mengenniveau von 102.318 m2. Sonstiges Dreischichtparkett verlor 8,8 % und sackte damit auf 2,6 Mio. m2, sonstiges Zweischichtparkett büßte sogar 18,5 % ein und fiel auf 577.148 m2 zurück. Negativ entwickelte sich auch weiterhin Stabparkett (-8,4 %, 131.522 m2). Mosaikparkett zog hingegen um 1,9 % auf 58.642 m2 an, Massivholzdielen verbesserten sich noch deutlicher um 11,8 % auf 78.890 m2, so dass Massivparkett unter dem Strich nur ein kleines Minus von -1% auf 269.054 m2 einfuhr. Die Talfahrt scheint damit klar abgebremst.

21.04.2020 Fagus-Grecon verschmilzt die Bereiche Messtechnik und Inspektionssysteme

Fagus-Grecon führt die beiden bisher separaten Geschäftsbereiche Grecon Messtechnik und Grecon Inspektionssysteme zusammen. Dr. Jörg Hasener, seit 15 Jahren in verantwortlichen Funktionen innerhalb des Unternehmens tätig, übernimmt die Leitung des zusammengeführten Geschäftsbereichs Grecon Messtechnik.

Mit der Neuorganisation reagiere man auf den Wunsch vieler Kunden nach einem Ansprechpartner, insbesondere aus Vertrieb und Kundendienst, für das gesamte Portfolio, heißt es aus dem inhabergeführten Familienunternehmen mit Sitz in Alfeld. Fagus-Grecon beabsichtigt sowohl in der Holzwerkstoffindustrie als auch in anderen Branchen neue Anwendungsfelder für seine Messtechnik-Lösungen zu erschließen.

14.04.2020 GD Holz fordert Einhaltung der FLEGT-Regeln von Indonesien

Das indonesische Handelsministerium will ab dem 26. Mai die Verpflichtung außer Kraft setzen, dass indonesische Holzexporte von einem V-Legal-Dokument begleitet werden müssen. Bislang dürfen sie nur dann genehmigt werden, wenn die Legalität durch das nationale Zertifizierungssystem SVLK nachgewiesen wurde, was damit aufgehoben werden soll. Das Ministerium begründete diese Maßnahme mit der sehr schwierigen wirtschaftlichen Situation in der Corona-Pandemie. Indonesien ist seit 2016 das bislang einzige Land, das ein erfolgreiches Partnerschaftsabkommen (Voluntary Partnership Agreement = VPA) mit der EU abgeschlossen hat. Seit diesem Zeitpunkt können Importeure aus der EU ohne Erfüllung einer eigenen Sorgfaltspflicht Holz mit FLEGT-Lizenz (V-Legal-Dokument) aus Indonesien importieren.

"Wenn in Zukunft die Grundlage für den legalen Herkunftsnachweis fehlen sollte, ist die weitere Umsetzung und Anwendung des FLEGT-Abkommens mit Indonesien gefährdet", so GD Holz-Geschäftsführer Thomas Goebel. "Und da der FLEGT-Prozess in vielen anderen Ländern zum Teil weit fortgeschritten ist, würde ein Abweichen von den Regeln ein negatives Beispiel geben." Der GD Holz wie auch der Europäische Holzhandelsverband ETTF setzten daher alles daran, dass das indonesische Handelsministerium seine Verordnung zurücknimmt.

14.04.2020 Holzgroßhandel noch zufrieden, Holzeinzelhandel teilweise geschlossen

Zufriedenstellend bis lebhaft bezeichnet der Holzgroßhandel sein Geschäft vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise, der Holzeinzelhandel musste hingegen teilweise schließen und ist damit erheblich vom Lockdown der Wirtschaft betroffen. Das hat eine Umfrage ergeben, die der Gesamtverband Deutscher Holzhandel, GD Holz am 3. April bei seinen Mitgliedsunternehmen durchgeführt hat. In der Warenversorgung sieht die Branche derzeit überwiegend keine oder nur geringe Beeinträchtigungen, allerdings werden in den nächsten Wochen auch im Holzhandel Engpässe erwartet.

Die Auftragslage wird überwiegend positiv beurteilt. Etwa die Hälfte der befragten Unternehmen sehen keine oder nur geringe Rückgänge. Ein Drittel hat sogar mehr Aufträge als im Vorjahr. Ein weiteres Drittel berichtet von Stornierungen oder ausbleibenden Aufträgen. Auch würden Zahlungsziele verlängert. Darüber hinaus seien Umsätze mit Industriekunden und insbesondere Messebauern komplett ausgefallen.

Die Maßnahmen von Bund und Ländern nutzen ein Teil; so nimmt etwa ein Drittel Kurzarbeit in Anspruch, 25 % wollen auf Steuerstundungen oder KfW-Mittel zurückgreifen. Über zwei Drittel haben einen Notfallplan zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes entwickelt. Aber nur 15 % fahren den Geschäftsbetrieb herunter.

An der Umfrage haben sich 46 GD Holz-Mitglieder beteiligt. Die Ergebnisse spiegeln eine Momentaufnahme wider.

14.04.2020 IFN: Austritt aus dem HDH

Die Initiative Furnier + Natur (IFN) ist aus dem Hauptverband der Deutschen Holzindustrie, HDH, ausgetreten. Mitte März beschloss der Vorstand der Organisation einstimmig, den HDH mit sofortiger Wirkung zu verlassen. Ursula Geismann wurde in ihrem Amt als Geschäftsführerin bestätigt, übt aber keine Tätigkeiten mehr für den HDH aus. Der IFN hat inzwischen eine neue Geschäftsstelle in Bonn bezogen und führt von dort aus seine Aktivitäten in den Bereichen Marketing und Presse weiter. Darüber hinaus dient sie als Anlaufpunkt für technische Fragen, zum Rohstoff Holz, zu Emissionen oder zum Thema Arbeitsschutz.

09.04.2020 Wolff baut Vertriebsnetz personell aus

Maschinen- und Werkzeughersteller Wolff, der zur Uzin Utz Group gehört, baut sein Vertriebsnetz personell aus: Mike Rudloff, seit 2006 im Untenrehmen, wurde zum 1. April zum Verkaufsleiter Nordrhein-Westfalen ernannt. Sein bisheriges Vertriebsgebiet wurde an zwei neue Mitarbeiter übertragen, Dennis Czaschke und Mirko Groß.

08.04.2020 Moso International bezieht nach Brand neue Räume

Wenige Wochen, nachdem Ende Februar ein Brand das Verwaltung und Lager von Moso International im niederländischen Zwaag zerstörte, hat der Bambusspezialist neue Räumlichkeiten bezogen. Nach den Aufräumarbeiten soll an gleicher Stelle möglichst schnell ein neuer Hauptsitz gebaut werden. "Durch unsere dezentrale Unternehmensstruktur war die Geschäftstätigkeit zu keinem Zeitpunkt gefährdet", unterstreicht Moso, alle Dokumente und Daten waren in einer Cloud gelagert, so dass der Zugriff ungehindert war. Die Mitarbeiter konnten bereits am Folgetag Büroräume einer lokalen Bankfiliale nutzen, inzwischen hat Moso neue Flächen in Hoorn gefunden und ist dort eingezogen. Schon zwei Wochen nach dem Feuer wurde zudem ein neues Lager in Venhuizen eingerichtet. Gleichzeitig wurde in China in vollem Umfang produziert, um die Bestände schnellstmöglich wieder hochzufahren.

08.04.2020 FEP: Corona-Krise trifft Österreich und Südeuropa hart

Der Vorstand des Verbandes der Europäischen Parkettindustrie, FEP, kam Anfang April virtuell zusammen, um die aktuelle Marktsituation vor dem Hintergrund der Covid 19-Krise zu diskutieren. Danach machten sich nach einem relativ guten Start in das Jahr 2020 mit einem stabilen bis leicht positiven Absatz im Januar und Februar im März die ersten Auswirkungen der Pandemie bemerkbar. Während sich der Parkettverbrauch in den ersten drei Monaten in Skandinavien - mit Ausnahme von Schweden - , den baltischen Staaten und sogar in Deutschland auf dem Vorjahresniveau hielt, brach er in Südeuropa und auch in Österreich deutlich ein. Prognosen für den weiteren Jahresverlauf seien momentan nicht möglich, sagt die FEP weiter, offensichtlich sei aber, dass diese Krise langfristige und bedeutende Effekte auf die europäische Wirtschaft und Industrie haben wird.

Am härtesten von der Krise getroffen wurden Frankreich (-15 bis 17 %), Italien (-10 %) und Spanien, wo alle Geschäfte geschlossen sind und auch die Industrie still steht. Auch die sonst starke Parkettnation Österreich leidet massiv. Der Markt brach im März zusammen, für das gesamte erste Quartal wird ein Absatzminus von 10 % angegeben. Einige Werke haben die Produktion eingestellt. In der Schweiz ist der Parkettkonsum um 8 % geschrumpft.

Verhältnismäßig glimpflich ist bislang Deutschland davongekommen. Hier registriert die FEP für die ersten drei Monate einen geringfügigen Rückgang von weniger als 1 %. Der Einzelhandel ist geschlossen, aber Großhandel und Baumärkte dürfen geöffnet bleiben, das Handwerk darf arbeiten. Infolgedessen liefen Produktions- und Bautätigkeiten vorerst weiter, wenn auch mit Einschränkungen.

Noch relativ stabil zeigen sich Finnland, Norwegen und Dänemark sowie die baltischen Parkettmärkte. In Schweden hat sich der Parkettabsatz um 3 bis 4 % verringert, das sei aber auf nachlassende Neubautätigkeit zurückzuführen, heißt es.

06.04.2020 Kährs: Neue Key Account Managerin Objekt Norddeutschland

Kährs Parkett Deutschland hat seinen Objektvertrieb weiter verstärkt: Zum 1. Februar ist Barbara Vos als Key Account Managerin Objekt Norddeutschland angetreten. Sie verfügt über langjährige Erfahrung und Kompetenz in dem Bereich aus ihren vorherigen Positionen bei Project Floors, Objectflor und Nora Systems.

02.04.2020 Woca richtet die Vertriebsorganisation neu aus

Woca Denmark gliedert seinen Vertrieb in zwei statt wie bisher in drei Regionen: Henrik Lundby Petersen, Vice President Sales, verantwortet künftig den Vertrieb in den Regionen Nordamerika, Dänemark/Nordic und Asien. René Tomczak, ebenfalls Vice President Sales, verantwortet über seine bisherigen Vertriebsmärkte Mittel-, Süd- und Westeuropa jetzt auch die Märkte Großbritannien, Irland, Polen, Osteuropa, den Nahen Osten/Afrika sowie Süd- und Mittelamerika. "Unsere Stärken werden weiter gebündelt und der Aufbau der Vertriebsstruktur in den Fokusmärkten weiter fortgesetzt", betont René Tomczak. Der dänische Hersteller von Oberflächenbehandlungen optimiere seinen Kundenservice durch neue Mitarbeiter, sowohl der technische Außendienst als auch der Verkauf würden weiter ausgebaut.

01.04.2020 Knauber hat vier Baumärkte an Bauhaus verkauft

Die Knauber Holding hat vier ihrer sechs Freizeitmärkte an Bauhaus verkauft, die zwei anderen werden geschlossen. Die rund 450 Beschäftigten in den Märkten werden übernommen, die 40 weiteren in der Verwaltung jedoch nicht. Die Transaktion wird zum 1. Juli wirksam. Bis zum Herbst sollen die Standorte auf Bauhaus umgeflaggt werden.

01.04.2020 Homag setzt Prognose für das laufende Geschäftsjahr aus

Maschinenbauer Homag Group und der Mutterkonzern Dürr werden die prognostizierten Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2020 aufgrund der weltweiten COVID-19-Pandemie voraussichtlich nicht erreichen können. Angesichts der erheblichen Unsicherheit über Dauer und Folgen der Corona-Krise kann der Vorstand zum jetzigen Zeitpunkt keine verlässliche Umsatz- und Ertragsprognose für das laufende Jahr abgeben. Daher wurde die Prognose für 2020 ausgesetzt.

01.04.2020 Horn neuer Geschäftsführer von Contract Company Services-Allianz

In der Geschäftsführung von Contract Company Services, der strategischen Allianz von Baustoffhändlern und Baumärkten, findet ein Generationswechsel in der Geschäftsführung statt: Hans-Joachim Ewert zieht sich nach über 20-jähriger Tätigkeit für das Unternehmen in den Ruhestand zurück und hat seine Aufgaben im Bereich Fachhandel an Alfons Horn übergeben. Der 50-Jährige zeichnet ab April gemeinsam mit dem langjährigen Geschäftsführer Einzelhandel, Dr. Martin Creuzig, für CCS verantwortlich. CCS vereint deutsche und österreichische Gesellschafter der Hagebau-Kooperation mit über 300 Standorten. Alfons Horn kennt Branche und Metier seit vielen Jahren: Er war von 1998 bis 2015 in verschiedenen Positionen bei Wego Systembaustoffe tätig, zuletzt als Vorsitzender der Geschäftsführung des Baustoffhändlers.

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